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Was ändert sich ab 2021 in der Baufinanzierung?

 

Anträge für Baukindergeld werden verlängert bis 31.12.2021

Die Frist für Baukindergeld verlängert sich coronabedingt um drei Monate bis zum 31.03.2021. Jedoch nur solange der Vorrat reicht! Da es keinen Rechtsanspruch auf Baukindergeld gibt, wird ausbezahlt solange staatliche Mittel vorhanden sind. Wichtig: in Bayern gilt es zu beachten, dass die Zusatzförderung Baukindergeld Plus wie geplant zum 31.12.2020 ausläuft. 

 

Höhere Wohnungsbauprämien ab 2021 – Einkommensgrenzen angehoben

Ab 01. Januar 2021 steigt die Prämie auf jährliche Sparleistungen um 10 Prozent. Somit gibt es um bis zu 700 Euro für Alleinstehende und bis zu 1.400 Euro bei Ehepaaren. Bisher waren nur Prämien von 512€ für Alleinstehende und 1.024€ für Ehepaare möglich. Aufgepasst! Die neuen Prämien gelten auch bei bereits bestehenden Bausparverträgen.

Und falls Sie noch keinen Bausparvertrag haben ist jetzt die beste Gelegenheit einen abzuschließen!

 

Neues Gesetz zur Aufteilung der Maklerprovision

Bislang war die gesetzliche Regelung zur Aufteilung der Maklerprovision von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Zahlten Immobilienbesitzer in Berlin zum Beispiel keinen Cent Maklercourtage für den Verkauf, wurden in München die Kosten gemeinsam geschultert. Zukünftig gibt es bundesweit einheitliche Regelungen für den Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäuser an Privatpersonen.

 

Ab dem 23.12.2020 gelten bei Käufen und Verkäufen von Immobilien an Privatpersonen neue Regeln.

So gibt es eine Formvorschrift für den Maklervertrag in Textform (z.B. E-Mail). Zudem sind folgende Konstellationen beim Kauf und Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern an Privatpersonen möglich:

 

Nachfolgende vier Möglichkeiten stehen zukünftig zur Auswahl bei der Provisionsübernahme.

 

  • 1. Doppelprovision: Der Verkäufer vereinbart mit dem Makler einen Maklervertrag. In diesem gestattet der Verkäufer dem Makler auch für den potenziellen Käufer tätig zu werden. Kommt es zum Kaufvertrag, schickt der Makler an den Verkäufer und Käufer eine Provisionsrechnung zu gleichen Teilen.
  • 2. Einseitige Interessenvertretung mit Provisionsteilung: Der Verkäufer schließt mit dem Makler einen Maklervertrag, wobei der Makler nur die Interessen des Verkäufers vertreten soll. Neu ist, dass der Verkäufer bis zu höchstens 50 Prozent der Provision auf den Käufer abwälzen darf. Wichtig: Der Käufer muss seinen Anteil erst begleichen, nachdem der Verkäufer die Zahlung seines Provisionsanteils nachgewiesen hat.
  • 3. Einseitige Interessenvertretung ohne Provisionsteilung: Der Verkäufer schließt mit dem Makler einen Maklervertrag, wobei dieser nur die Interessen des Verkäufers vertritt. Die Courtage wird vom Auftraggeber vollständig übernommen.
  • 4. Einseitige Interessenvertretung zugunsten des Käufers: Der mögliche Käufer beauftragt einen Makler mit der Suche nach einem passenden Objekt. Kommt ein Kaufvertrag zustande, zahlt nur der Auftraggeber, also der Käufer die Provision. Wichtig: Es muss vorausgesetzt sein, dass dem Makler das Wunschobjekt nicht bereits vor Erhalt der Suchanfrage an die Hand gegeben wurde.

 

Wollen Sie noch mehr zu diesem Thema wissen? Weitere Informationen erhalten Sie von uns.

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung: Montag bis Freitag: 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr. 

 

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