Aachener ist nun auf die Wüstenrot Bausparkasse verschmolzen

 

Die Wüstenrot Bausparkasse AG, ein Unternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe, hat im Jahr 2018 die Aachener Bausparkasse AG (ABAG) erworben. Nun sind die beiden Unternehmen auch rechtlich verschmolzen. Für die Kunden der ABAG würden damit keine Veränderungen einhergehen, sämtliche Vertragsnummern blieben bestehen, ebenso alle geltenden Konditionen und Bedingungen, heißt es in einer Unternehmensmeldung. 

 

Vorherige Eigentümer der Aachener Bausparkasse AG waren die Versicherungsunternehmen ARAG, Barmenia, Continentale, Gothaer, HUK-COBURG, LVM, Mecklenburgische, Universa und WWK. Ziel der Wüstenrot Bausparkasse war es, mit den ehemaligen Eigentümern der ABAG langfristige Kooperationen im Bauspar- und Baufinanzierungsgeschäft einzugehen und deren exklusiver Produktpartner zu werden.

 

Das scheint nun weitestgehend gelungen zu sein. Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse AG, erklärt dazu: „Mit der jetzt vollendeten Übernahme der Aachener Bausparkasse setzen wir unseren Wachstumskurs und den Ausbau des Kooperationsgeschäftes konsequent fort. Mit der Mehrheit der früheren Eigentümer der ABAG, die aus dem Versicherungsbereich stammten, konnten in den zurückliegenden Monaten weitreichende Vertriebskooperationen vereinbart werden.“ Das zusätzliche jährliche Neugeschäftsvolumen hatte Wüstenrot zum Zeitpunkt der Übernahme auf einen dreistelligen Millionenbereich taxiert.

 

Aktuell verweist das Bausparunternehmen darauf, dass man mit den eigenen Außendienstorganisationen von Wüstenrot und den Württembergischen Versicherungen, zahlreichen Kooperationen im Bank- und Versicherungsbereich sowie durch die Präsenz im Makler- und Direktgeschäft derzeit ein Kundenpotenzial im zweistelligen Millionenbereich erreichen könne. Wüstenrot als traditionsreichste Bausparkasse Deutschlands verfügt heute über die mit Abstand am dichtesten geknüpfte Vertriebswege-Aufstellung im Markt.

  

Quelle: AssCompact 26.Juni 2020 (bh)