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Baukindergeld (KfW): Wird sich die Frist wegen Corona verlängern?

 

Für das Baukindergeld tickt die Uhr: Bis zum 31.12.2020 muss ein Kaufvertrag unterschrieben sein oder eine Baugenehmigung vorliegen, um noch bis Ende 2023 einen Antrag auf Baukindergeld bei der Förderbank KfW stellen zu können. Wegen Corona dürfte bau- und kaufwilligen Familien die Zeit davonlaufen. Aufgrund der Beschränkungen und Auflagen im Zuge der Pandemie hat sich vermutlich die Umsetzung so mancher Bauvorhaben verzögert. LBS-Verbandsdirektor Axel Guthmann plädiert deshalb dafür, die Frist um mindestens sechs Monate zu verlängern.

 

Der Lockdown habe auch den Immobilienmarkt vorübergehend eingefroren, so Guthmann. Ganz offenkundig sei dies beim geplanten Erwerb von Bestandsobjekten gewesen, als keine Besichtigungen stattfinden konnten. Guthmann betrachtet es deshalb als „vernünftig und fair“, den betroffenen Familien mehr Zeit zu geben. Darüber hinaus lasse sich derzeit nicht absehen, wie die Politik künftig den Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum fördern wolle.

 

Entscheidung über Verlängerung des Baukindergelds in kommender Legislaturperiode

 

Eine mögliche Verlängerung des Baukindergelds war Thema eine Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion Anfang Juni. Dabei ging es auch um die Frage, ob eine Evaluierung des Baukindergelds vor dem Auslaufen der Frist zum Jahresende 2020 geplant sei. Die Bundesregierung will in der kommenden Legislaturperiode entscheiden, ob das Baukindergeld verlängert werden soll, wie aus ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP hervorgeht. Eine Evaluation soll erfolgen, sie ist derzeit öffentlich ausgeschrieben. Ergebnisse kündigte die Bundesregierung für den Sommer kommenden Jahres an.

 

Baukindergeld als Erfolgsmodell?

 

Die umstrittene Förderung erweist sich laut LBS mehr und mehr als Erfolgsmodell. Nach Angaben der Bundesregierung sind bis zum 31.05.2020 insgesamt an die 233.000 Anträge auf Baukindergeld mit einem Volumen von knapp 4,9 Mrd. Euro bei der KfW eingegangen. Das entspricht im Schnitt 1,7 geförderten Kindern pro Antrag. Insgesamt stellt der Bund rund 10 Mrd. Euro an Mitteln zur Verfügung. Bei 12.000 Euro pro Kind könnten somit fast 500.000 Anträge für 830.000 Kinder bewilligt werden. Die KfW rechnet derzeit damit, dass die Fördermittel des Bunds bei gleichleibendem Antragstempo ausreichend sind. (tk)

 

Quelle: AssCompact 26.Juni 2020 (tk)

 

 

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